Vorboten des Frühlings,

Annemonen auf dem Weg rund um

Mettmann-Süd , Richtung Gut Heresbach im Osten.
(Gemälde Öl auf Leinwand)

zur aktuellen Lage in Mettmann

63% Anhebung der Grundsteuer B in der Kommune Mettmann sind geplant! Noch ist nichts entschieden, voraussichtlich wird die Steigerung nicht ganz so drastisch ausfallen.

Diese radikale Massnahme, die an keinem Mettmanner Haushalt vorbeigehen wird , ist das vorläufige Ende einer nicht glücklichen Entwicklung Mettmann's ab der beginnenden Industrialisierung in der Stadt  (Peter Wolters 1804).
Mettmann hat seitdem nie eine systematische, insbesondere wirtschaftliche Stadtplanung erfahren. 
Der Nichtanschluß an die Eisenbahnlinie D'dorf-Wuppertal im Jahre 1841, verhindert durch die starke Fuhrwerks-Lobby in Mettmann,

hat der Stadt kostbare Jahre in der Entwicklung gekostet. Erst im Jahre 1879 erhielt Mettmann einen Bahnanschluss ( parallel zur 1841er-Strecke über Hochdahl: die Strecke Düsseldorf - Wuppertal  Dortmund).
Nach dem 2. Weltkrieg setzten dann weitere Entwicklungen ein, als der Kreis Herrn Stadtdirektor Dr. Helmut  Röhr beauftragte , Mettmann moderner zu machen. Die vielen Flüchtlinge , die die Stadt aufzunehmen hatte, waren eine finanzielle Belastung für die Stadt. Unglücklich auch:  der großflächige Abriss von historischen Straßenzügen nach Berliner Muster unter der Regie von Baudezernent Kurt Schielecke.

Dennoch verlief zunächst alles recht gut  in Mettmann, bedingt durch den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland und eine breit aufgestellte Mettmanner-Industrie, deren Existenz aber Mitte der 1970er Jahre anfing zu bröckeln, weil "Commodities" in anderen Ländern der Erde preiswerter produziert werden konnten. Gleichzeitig konnten keine neue Aufgabenfelder erschlossen werden. Folge : zahlreiche Firmenschließungen, hauptsächlich im Metallverarbeitenden Gewerbe.

Als nach dem Bau der viel zu teuren Stadthalle (22 Mio. DM , 1981) und der Nicht- Genehmigung der Umgehungsstraße B7N (1990er Jahre)  sich auch noch das weltweite Konsumverhalten änderte,(Stichwort:"Digitalisierung"), begann schon in den 1990er Jahren die finanzielle  Flickschusterei in der Kommune. Erst nach 2015 wurde der Innenstadtverkehr durch Umgehungstraßen entlastet (Seibelquerspange / K18) entlastet.
Grundlegende strukturelle Veränderungen in der Stadt (z.B. Steigerung des Gewerbesteueraufkommens)  wurden bis 2021  nicht  bzw. zu wenig angegangen. Hinzu kamen neue Aufgaben durch Bund /Land (Flüchtlinge 2015) für die es keinen ausreichenden finanziellen Ausgleich gab. 


Unter der neuen, parteilosen  Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, deuten sich ab Mitte Februar 2021 erste grundlgende Ansätze für eine bessere Stadtentwicklung an. Alle großen Mettmanner Herausforderungen werden auch damit (vorerst) nicht zu meistern sein. Große Unterstützungen durch Land / Bund sind zusätzlich notwendig.


Geocaching (analog)
Die Draußen-Unterhaltung in Corona-Zeiten

 

Im neben bezeichneten Buch:

14 Stationen auf einer 23 km langen Rundstrecke in Mettmann-Süd.

Teilstrecken sind möglich. Start ist auf dem Parkplatz Neanderthal (nähe Museum.)

ältere Studie: 
Gebäude der Kreissparkasse durch verschieferte Dachaufbauten besser angepaßt an die Altstadt-Kulisse

ein historisches Dokument:

Konservierung einer Scheibe (durch P. Feyen)  der berühmten Blutbuche, die am 26.Februar 2008  - trotz massiver Bürgerproteste - gefällt wurde.

Aufnahme vom 1.3.2009, auf einem Hof in Obmettmann. 
Links auf dem Foto: der Baumexperte Frank Löckenhoff-Stöcker

 

 

 

 

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