Unsere Wohlstandsgesellschaft wird immer kränker. Reden und Analysieren hilft nicht entscheidend weiter. Politik, Staat, Kirchen, Therapeuten werden es alleine - ohne die Menschen selbst - nicht richten können. Genügend Anlässe, um sich vielleicht in einem neuartigen gesellschaftlichen Konstrukt wie VierViertel für Mettmann eG zu engagieren. Ziel: gemeinsame Projekte in der Stadt, die einem große Freude bereiten.

Hier aktuelle Beispiele:

                                                                       Gemälde (80 x 80cm) :      Mettmann erwacht im Mai       

1. Wiedernutzung des historischen Hauses Römerstraße 2

Status 24. Mai: Ernsthafte Interessenten für den Gewerbeteil, für die Wohnungen eh.
Die Nachbarn des Hauses Römerstraße 4 (das Haus ist im Jahre 1939 erbaut) sind aufgeschlossen. Es existiert ein Gemälde aus der damaligen Zeit, auf dem beide Häuser Römerstrasse 2 und 4 gemalt sind.

Eine Chance für Mettmann-Süd

Das Haus Römerstraße 2, im Jahre 1910 erbaut von Heinrich Winkels (sen), hat kürzlich die Mettmanner Firma MAKO, Römerstraße 12, erworben.
Sie möchte die ursprüngliche Fassade des Hauses, die in den letzten Jahren einen vernachlässigten Eindruck machte, wieder herrichten.
Im Erdgeschoss war in den Anfängen ein Restaurant.  Bis zum Jahre 1895 noch hatte gegenüber Johann Schickenberg (1814-1898) als gelernter Bäcker die Gaststätte „Schnabel Hannes“ mit Kegelbahn betrieben.
Vom 16. Aug.1930 bis zum 16. Mai 1952  war „der Schnabel“ ein wichtiger Zwischenstopp für die O-Buslinie Mettmann-Gruiten.
Mit zunehmender Bedeutung der benachbarten Firma Wagner & Englert (gegr. 1907), später Georg Fischer, jetzt Fondium,  wurde die Gaststätte für die Firmenarbeiter immer wichtiger.
Das Restaurant Winkels übernahm Johann Oerding und danach Leo Buys, verheiratet mit Maria, geb. Oerding. Maria Buys betrieb viele Jahre links vom Eingang ein Lebensmittelgeschäft.
Die neuen Eigentümer (MAKO) mit Unterstützung der Bürgergenossenschaft VierViertel für Mettmann eG, Gustav-Overhoff-Straße 3,  möchte eine  für Mettmann-Süd interessante Wiedernutzung der ehemaligen Gaststätte und des Lebensmittelgeschäftes finden, die an die Geschichte der Immobilie anknüpft.
Bis zum Jahre 2018 war in den Räumlichkeiten einige Jahre lang die „Mettmanner Tafel“ untergebracht.
Es wäre vermutlich von Vorteil, wenn sich die unmittelbaren Nachbarn in der Frage der Wiedernutzung mit engagieren würden.
Einige erste Stichworte, was möglich wäre:
Ein Café mit Lokalkolorit, das dem beliebten Bauerncafé Hellenbruch nachfolgt, welches nicht mehr existiert.
Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten erlauben noch viele weitere Nutzungsmöglichkeiten: Bio-Laden, Vortrags-/ Präsentationsraum, Nachbarschaftsbörse und -hilfe, Verkauf nachhaltiger Produkte, Geldautomat, Praxen diverser Art.
Ruhe, kein bzw. nur in Ausnahme-Situationen erlaubter motorisierter Verkehr, ein heimatlicher Treffpunkt sind begleitende Ziele.
Hohe Ansprüche und  die notwendige Wirtschaftlichkeit ist zunächst unbekannt. Das ist die Ausgangssituation.
Letztlich muss ein verantwortlicher Betreiber gefunden werden. Ihm stünde sogar eine Wohnung über der Ladenlokalität zur Verfügung. Eine Vollexistenz erscheint möglich.
Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit ist ein solidarisches Mit-Engagement vermutlich notwendig. Zumindest für eine Anlaufphase von 3 -5 Jahren.
Menschen, die an der neuen Nutzungsidee Freude haben, müssen sich zusammenfinden. Eine Gemeinschaft muss sich bilden, die sich gegenseitig ermutigt und bestärkt.

Wer mitmachen möchte, kann sich melden bei der Firma MAKO (mako-service@t-online.de) oder bei VierViertel für Mettmann eG (info@4viertel-mettmann.de

2.  Teilhabe am Buch-Projekt Mettmann-Süd

Verkauf ab 25. März, Details siehe "Projekte"

3. Finden in Mettmann

Aufbau eines digital gestütztes Projektes "Finden in Mettmann" in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Mettmann.
Zusammenführung verschiedener Suchsysteme/Internetauftritte  unter einem gemeinsamen Dach.
Ziele: Sich besser auskennen in der Stadt, sie verstehen, Synergien entstehen lassen und die  Wirtschaftskraft am Standort binden.
Das Besondere: eine Gesamtstruktur der Stadt über mehrere Ebenen schafft Orientierung .
Suchanfragen, Favoriten Buttons, Präsentation der Geschäfte, des Handels, des produzierenden Gewerbes . 

4. Teilhabe an Konrad-Heresbach

Konrad Heresbach ist der größte Sohn der Stadt Mettmann.
Um ihn bekannter zu machen in der Stadt , sind wir Mit-Initiator des 1. Konrad-Heresbach-Bauernmarktes. Dieser wird mitgestaltet durch die heimische Landwirtschaft, wodurch auch deren Bedeutung noch stärker herausgestellt wird.

geplant war der 27.September 2020 auf dem Marktplatz, nun verschoben ins Jahr 2021

Ausrichter ist die Stadt Mettmann, unterstützt durch Ehrenamtler, Künstler, Historiker, Lehrer, Schüler, Sponsoren.

Bester Quartier-Entwickler 2017


Die Genossenschaft ist die sicherste aller Rechtsformen

Wohnen im Alter, erneuerbare Energieerzeugung oder die Betreuung ihrer Kinder organisieren viele Bürgerinnen und Bürger gemeinsam.
Immer häufiger wählen sie dafür die Genossenschaft, weil sie so gut beleumundet ist, wie kaum eine andere Rechtsform.