Wir versuchen jenseits des Üblichen Lösungen zu realisieren.

Autofreier Sonntag am 12. Mai 2019     Nachbetrachtung

 

 

 

Der Initiator der Aktion, 4/4,  hat von Anfang an eine Beteiligung am autofreien Sonntag zwischen 0% und 30% erwartet.
Eine bisschen Werbung war dank Sponsoring gemacht worden (Plakate, Banner), die lokale Presse hat prima multipliziert.  Ein hoher Informationsgrad ist anzunehmen. Nicht allzu Viele werden behaupten, dass sie es nicht gewusst haben.
Relativ viele Familienfeiern waren am 12.Mai, u.a Muttertag, die fast zwangsläufig entsprechende Autobenutzungen bedingt haben.
Ein Stück verkehrsberuhigte Straße (am Königshof) war „symbolisch“ gesperrt worden. Tische, Bänke, Kaffee / Wasser, 2 Straßensperren – das alles hat die Stadt gemacht.
Der ADFC und Velo Leitner hatten einen Stand aufgebaut, 2 Private hatten Aktionen angeboten.
Das war es aber auch schon mit den Vorbereitungen; praktisch ohne den Einsatz von finanziellen Mitteln.
Kann man nun mit dem Ergebnis zufrieden sein ?
Warum nicht?  Hat die Aktion Jemanden gestört/ behindert?
Beteiligung hieß, eine bewusste Entscheidung treffen, und einfach das Auto stehen lassen.
Dazu gibt es nicht viel mehr zu zusagen.  Punkt.

 

Und dass es weniger Autos waren, die sehr angenehm wahrgenommen worden sind, wird die große Mehrheit bei Befragung bestätigen.
Wie viel Prozent es waren, darüber wird man lange streiten können.
Aber kommt es darauf so sehr an?
Gehen wir davon aus, dass in Mettmann ca. 20.000 Autos (von 40.000 EW) in der ständigen Benutzung sind, von denen gestern 25% bewusst nicht genutzt wurden, so sind das 5.000 Autos weniger.
5000 Autos an einem Tag weniger. Hat sich dafür die Aktion gelohnt?  
Sicher gelohnt aber hat sich der Klick im Kopf. Denn die Entscheidung eben mal nicht das Auto zu benutzen, ist das Wichtigste.
Ein autofreier Sonntag war nicht als ein weiterer unterhaltsamer Event gedacht, sondern er sollte mehr sein.
Dass Dagegen-Stimmen sich immer besonders energiereich bemerkbar machen, sieht man in Internetforen oder an Störenfrieden beim Zusammentreffen größerer Menschenversammlungen.
Dieses Potential wird von Fachleuten mit >30% unserer Bevölkerung angesetzt; die werden auch diesen autofreien Sonntag runter machen.
Die 70% unser Bürger aber, die einfach nur  das tun,  was zu tun ist und sich nicht in Szene setzen, werden diesen autofreien Tag mit Genugtuung wahrgenommen haben.
Bei einer 25% Beteiligung wären das 8000 Menschen in Mettmann. Und das wahrscheinlich nicht einmalig.  Von diesen Menschen wird in der Zukunft noch mehr zu erwarten sein, wenn es um die Verringerung unser Klima-schädlichen Immissionen und den Ressourcenverbrauch geht.
Ein lohnenswertes, gemeinsames und Freude bereitendes Ziel: Daran arbeitet VierViertel für Mettmann eG mit.

Hinzu kommt: eine Stadt, die sich des notwendigen Themas versucht anzunehmen, und damit vielen anderen Städten voraus ist.
                                                                        

Nur wenn viel Energie investiert wird, sind bessere Zukunftslösungen zu erwarten

Bester Quartier-Entwickler 2017


Die Genossenschaft ist die sicherste aller Rechtsformen

Wohnen im Alter, erneuerbare Energieerzeugung oder die Betreuung ihrer Kinder organisieren viele Bürgerinnen und Bürger gemeinsam.
Immer häufiger wählen sie dafür die Genossenschaft, weil sie so gut beleumundet ist, wie kaum eine andere Rechtsform.