Kunsthaus Mettmann – neuer kultureller Mittelpunkt


Die beiden sanierten Häuser Mühlenstraße 27/29 konnten durch Vermittlung der Genossenschaft durch das Kunsthaus Mettmann e.V. bezogen werden. Der durch Kündigung an seiner alten Wirkungsstätte „heimatlos“ gewordene Verein konnte seine Ausstellungsfläche dadurch mehr als verdoppeln.

Die Räumlichkeiten im mittelalterlichen Ambiente mit Steinwänden und freigelegtem Fachwerk stehen aber nicht nur durch Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf den dortigen Schülern als Ausstellungsfläche zur Verfügung – sie werden auch für Vortrags- und Musikveranstaltungen genutzt. Ein neuer beliebter kultureller Treffpunkt ist entstanden.

Die Genossenschaft begleitet weiterhin den Verein durch vielfache Mithilfe.



Verbesserung der Außenumgebung des Kunsthauses

Im Rahmen der von der Genossenschaft initiierten Vortragsreihe „Mettmann in Arbeit – Überlegungen zur Zukunft der Stadt“ konnten wir den in Mettmann ansässigen Beuys-Schüler und Dokumenta-Künstler Felix Dröse dazu inspirieren, sich für die Installation eines Summsteins im neu gestalteten Raum der oberen Mühlenstraße stark zu machen.

 

Der Summstein soll an zwei große Söhne Mettmanns erinnern. Zum einen an den großen Humanisten des 15. Jahrhunderts und Prinzenerzieher Konrad Heresbach, und zum anderen an den „Summstein-Erfinder“ und renommierten Architekten Hugo Kükelhaus. Der Summstein ist ein Stein mit einer Aushöhlung, dem sogenannten „Summloch“. Er dient der Wahrnehmung der Sinne über spielerische Erfahrung mit der eigenen Stimme durch Summen und Resonanz. Steckt ein Mensch den Kopf in diese Höhle/ Summloch und atmet tief summend aus, können die Töne in Resonanz geraten und erzeugen dadurch Vibrationen, die den ganzen Körper erfassen. Die Genossenschaft hat die Entstehung eines Konrad-Heresbach-Platzes vor dem Kunsthaus angeregt und unterstützt Felix Dröse, dass der Summstein mit Gedenktafeln einen festen Aufstellungsort findet.

Der Baum vor dem Kunsthaus soll von unten beleuchtet werden – eine Maßnahme der Stadt im Zuge der Erneuerung der Mühlenstraße in 2017. Dadurch wird die Kunsthaus-Fassade nächtlich etwas mit angestrahlt.

der Baum soll von unten angestrahlt werden