Zielvorstellung und Lösung


Die Idee „Jugendscheune Borner Weg“ ist ein neuartiger

Baustein für die gesellschaftliche Zukunft.

Das Projekt wird einen Raum schaffen, der Synergie-Effekte

auslösen wird. Mitgestaltung und Selbstverwaltung durch

die Kinder und Jugendlichen prägen das Projekt als Initial

für die Schaffung eines wachsenden Ortes.

Das Konzept ist ausgerichtet auf zukünftige Anforderungen

des Lebens der einzelnen Mitglieder und Besucher selbst

sowie global gesehen unter besonderer Beachtung der

  • Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz
  • Sicherung des Lebensstandards
  • Zukunftsgestaltung (ansteigende Weltbevölkerung etc.)

Das Projekt wird das Quartier nachhaltig aufwerten. Solche Quartierentwicklung hat sich die Genossenschaft VierViertel für Mettmann eG zum Ziel gesetzt, die deshalb Initiator dieser Projektidee ist.



Die Jugendscheune als Lebens- und Lernort

 

Für die Kinder und Jugendlichen des Projekts Jugendscheune werden Freiräume bereitgestellt sowie Übungs- und Lernfelder angeboten, die die Förderung sozialer Kompetenzen und Beziehungen ermöglichen sollen, und die für ihre persönliche Entwicklung hilfreich sind.

 

Sie haben die Möglichkeit, in der Freizeit ihren Interessen nachzugehen und Neues zu entdecken. Dabei soll insbesondere die Begegnung mit Gleichaltrigen die Möglichkeit bieten, Freundschaftsbeziehungen aufzubauen und persönliche Beziehungs-und Lebensraumveränderungen im Austausch zu reflektieren.

 

Die Jugendscheune Borner Weg bietet einen repressions- und forderungsarmen Raum und schafft die notwendigen Voraussetzungen für ungezwungene Treffen und Kommunikation, einen mentalen Ausgleich zu Elternhaus, Schule oder Beruf. Sie ermöglicht Jugendlichen tiefgehende persönliche Erfahrungen. Erst wenn ein innerer Ausgleich gegeben ist, entsteht der Wunsch, Neues zu entdecken und zu gestalten. Die Kreativität erwacht.


Verantwortung übernehmen und zur Gestaltung beitragen

Es werden Projekte initiiert und betreut, die dazu beitragen, wichtige Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, in dem Jugendliche

die Einrichtung miterrichten, sich um sie kümmern und an der Planung / Finanzierung teilhaben. Gemeinsam ein Projekt durchziehen heißt: sich eine Meinung bilden, wie es werden soll, sich mit anderen abstimmen, Konsens finden, sich im Team behaupten und im Team integrieren, Aufgaben übernehmen, sich ausprobieren, Neues wagen und über sich hinauswachsen. Die intakte Gruppe schafft mehr als die Summe der Einzelnen. Dies wird gefördert durch Projektvorlagen, Beratungen, Ermutigungen, Impulse. 

 

Jugendliche übernehmen Verantwortung für sich und ihre Einrichtung und erleben, was Initiative mit Erfolg zu tun hat. Es werden Erfahrungen

gemacht, wie man etwas zusammen schaffen kann, wenn man sich ein gemeinsames Ziel setzt und daran zielgerichtet arbeitet.

Das bringt Werte in die Gesellschaft, Eigeninitiative, Verantwortung und Gemeinsinn.

Die Jugendscheune ist unabhängig, selbstverwaltet, nicht extern bestimmt. Das Miteinander ist geprägt durch eine eher gebende denn

nehmende Grundeinstellung. Generell soll von der Selbstreflektion über Resonanz zum Konsens mit Anderen gefunden werden.

Daraus resultieren

  • der Wille, Lösungen finden und nicht Probleme aufzuzeigen
  • Dankbarkeit
  • die Achtung von Menschen, Tieren und Umwelt
  • Gewaltprävention und Schutz vor Vandalismus
  • Erkennen von Zusammenhängen.

Ziele:

Tugend, Humanität, Integrität, Networking, Generationen verbinden, Jugend gestalten, Freude in der Gemeinschaft, Menschen verbindend, vorbereitend auf die globalen Herausforderungen von Morgen.


Vision, Mission, Werte

Die Jugendscheune bietet mit einem sich ständig erneuernden Programm einen Magneten für Kinder und Jugendliche aus Mettmann,schafft Verbindungen zur Stadt/Region durch Information und Kommunikation.

 

Drei Elemente kennzeichnen das Zentrum:

  • Freizeit (Motto: Leben, Lachen, sich ausprobieren)
  • Selbstfindung und Konsensfähigkeit
    wer bin ich? / in welchem Beruf kann ich gut bestehen? / was sind meine Perspektiven? / was interessiert mich? / wie finde ich Übereinstimmung mit Anderen oder wie grenze ich mich ab?
  • Wertschöpfung und freiwillige Leistungen


Das Betriebskonzept basiert auf dem Prinzip der Selbstverwaltung, bietet umfangreiche Möglichkeiten für jeden einzelnen im Hause, sich persönlich weiter zu entwickeln. Neben den aufgezeigten Zielen besteht die Möglichkeit des Erwerbs von SoftSkills (charakterliche Eigenschaften), die im späteren Berufsleben von Vorteil sein können.

 

Die pädagogische Arbeit basiert auf dem humanistischen Menschenbild mit einer grundsätzlich wertschätzenden Haltung gegenüber allen Menschen, seien es Besucher, Kollegen / ehrenamtliche Mitarbeiter, Nachbarn etc..

 

Selbstverwaltung bedeutet Teamarbeit. In der Jugendscheune arbeiten Ehrenamtler, hauptamtliche Pädagogen und nebenamtliche Mitarbeiter in einer komplexen, verzweigten sich voneinander abgrenzenden, aber auch Schnittmengen bildendenden Teamstruktur  zusammen.

 

Eine Hausordnung beinhaltet einige Grundregeln, die von den Jugendlichen mitbestimmt werden und einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen.